September

September beginnt dann die Ernte bei mir. Also langsam. Herbsthimbeeren, Äpfel und was ich sonst noch so anpflanze und ohne meine tägliche Betüdelung auskommt. Im September ist es wettertechnisch schon wieder erträglicher. Entsprechend gibts ein paar Bilder die den Verlauf illustrieren.

2010

Ein Tigerschnegel.

Sie ernähren sich von Pilzen, welken und abgestorbenen, selten auch frischen Pflanzenteilen sowie von Aas und räuberisch von anderen Nacktschnecken. Der Tigerschnegel kann dabei Exemplare überwältigen, die ebenso groß sind wie er selbst.

Wer sowas im Garten hat, darf sich glücklich schätzen. Zwar ist es eine Nacktschnecke, aber eine, man mag es nicht glauben, Gute! Ja, sowas gibt es. Die Tigerschnegel fressen nämlich die Gelege der roten spanischen Wegschnecke, die mit ihrem Ausbreitungsdrang und ihrer unverschämten Art alles zu fressen, was einem Gärtner lieb ist, samt und sonders vernichtet gehören. tigga

Da war noch eine Sauwirtschaft in der Scheunenruine! Inzwischen ist da so halbwegs aufgeräumt. Alles brauchbare Holz wurde verfeuert, der marode Wagen zerlegt und anderen Bestimmungen zugeführt. (Er war nicht mehr zu retten) Die gefühlten 7,5 Millionen Dachziegel entfernt und anderweitige verwendet, ebenso die verstreut herumliegenden normalen Ziegel.

ruine

Mein Sohn beim Arbeiten. Ein eher seltener Anblick. In diesem Zimmer war der Eichendielenboden morsch und ein Fressen der Holzwürmer und Pilze geworden. Es moderte gewaltig. Also raus damit. Zu unserem Erstaunen kam darunter ein Sandboden zum Vorschein. Man sieht auch die in Mitleidenschaft gezogene Mauer an der Außenseite. Das Loch im Dach, das den Schaden verursacht hatte ist natürlich geschlossen worden. Nun ….Jahre später ist die Mauer endlich trocken und verputzt worden. Als nächstes kommt ein Estrich hinein und darüber ein neuer Holzboden. boden

2012

Mr. Charlie. Wann immer ich ankam, er war der erste der mich besuchen kam. Natürlich bettelte er unablässig nach Futter, natürlich bekam er alle seine Wünsche erfüllt. Mittlerweile haben wir katertechnisch einen Nachfolger, der sich allerdings nicht zu benehmen weiß. Charlie war da anders…..er markierte nur dezent seinen Wirkungsbereich, war handzahm, trottete nicht ständig ins Haus um dort seine Duftmarken zu hinterlassen…..ein Vorbild eines Katers also. Leider ist er spurlos verschwunden. Wie so viele Katzen hier, die nicht älter als ein paar wenige Jährchen werden. Sie haben einfach zu viele Feinde.

Bisserl aufgeräumt die Scheune dann im folgenden Jahr. Kleine Terrasse am Fuß des Walnussbaumes (Nr. 1)  und immer noch ein riesen Holzhaufen daneben. Sauwirtschaft. Aber da ich nicht immer da bin, eine mords Arbeit das alles.

Der Eichenhain lichtet sich. Vorteil der dicht stehenden Eichen ist ja auch, dass die Stämme schnurgerade nach oben wachsen, man hat also dann, wenn die Bäume mal Nutzen haben sollen, ewig lange mächtige Stämme. Viel Holz also.

2014

Stachelgurkeninvasion!! Leider kann man die Dinger nicht essen. Auf jeden Fall überwuchern sie alles was ihnen in den Weg kommt. 2014 war aber das bisher einzige Jahr in dem sie sich ausgebreitet hatte.

kiwano

Hier ist der Waldmeister noch ein kleines Fleckchen im waldigen Stück hinter der Scheunenruine.
Zur Zeit steht er bei ca. 5 m² und das sieht wenn er blüht, wie ich das heuer erleben durfte, überwältigend aus!

gallium odoratum

R.I.P. Salvia! Das Monstrum war zwar schon in den Jahren zuvor immer etwas angegriffen und zurückgefroren, aber dieser Winter heuer (2016/2017) hat ihm den Rest gegeben. Ebenso dem Rosmarin. Das Beet haben wir heuer leer geräumt und erstmal ein paar Einjährige hineingepflanzt…..und einen neuen Salbei 🙂riesensalbei

 

 

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