Bezwingerberg

syfd

Kaltenbrunner, Stangl und wie sie alle heißen tummeln sich am K2.
Sie alle wollen den Berg bezwingen.
Seltsame Vorstellung. Fällt der Berg dann um, oder ärgert sich ein dunkles Wolkenkränzchen um seinen steil aufragenden Gipfel, weil er „BEZWUNGEN“ wurde?
Heißt ihn bezwingen, ihm eine reinzuhauen, sodass er zerbröselt? Man stelle sich vor….der K2! zerbröselt unter dem Bezwingerwahn der Herrschaften.

Gute Absichten

Ich mag Peter Fox. Ich würd ihn aber nicht anbetteln mich zu heiraten und aus dem Sumpf zu ziehen. Bei Jude Law würd ich mir das allerdings noch mal gründlich überlegen. :-)
Wenn man die Geschlechter in dem Video tauscht, hat man exakt die Situation in den Maghreb Staaten. Wobei einem hier nicht unbedingt so direkt die Motivation dahinter dargelegt wird, sonderen eher sowas wie Gehirnwäsche stattfindet.

Nicht Du findest den Stein, sondern der Stein findet Dich

Das hat man leicht sagen, wenn man am Berg spazieren geht und auf einmal ein Stein von oben angesaust kommt, einem die Schädeldecke perforiert.
In diesem Fall aber handelt es sich um den Spruch jener Menschen, die Tadelakt verarbeiten.
Dafür braucht man nämlich einen handlichen Stein. Der an einer Stelle so glatt wie ein Babypopo ist, schreibt www.nativerooms.de auf ihrer Seite, wo das Brennen des Tadelakts ganz gut geschildert wird.
Für 135€ /25kg ist man dabei.
Das reicht für eine Fläche von rund 6 qm.
Dann braucht man noch Glättkelle, den entsprechenden Untergrund, Pigmente, wenn man Farbe reinbringen will und schwarze Olivenölseife um schließlich die wasserdichtigkeit herzustellen.

Man sieht, theoretisch weiß ich schon ne ganze Menge. Damit das aber auch praktisch soweit gedeiht, dass ich danach in der Lage sein werde, die ungarische Küche mit Tadelakt zu veredeln, werde ich am 3.9. hier in Salzburg an einem Verarbeitungsseminar teilnehmen.

Bis dahin muss mich der Stein finden. STEIN….HIER BIN ICH!!!

sfdgs

Ausnahmsweise spielen!

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Holi Fest in Indien, Farbbeutel-Orgie.

Ausnahmsweise muss ich mich heute betrinken.
Ja, ich weiss, mitten unter der Woche und so Kram, und überhaupt.
Ich erinnere mich dauernd an Valie Exports Mösenpanik. Dieses verschissene Wort, geistert mir im Kopf herum. Is eh alles vollkommen old-school ….weiss ned 70ger Jahre oder?
Ich muss mich betrinken, weil ich spiel ein verdammt gefährliches Spiel grade. Eines das mir Kopf und Kragen kosten könnt. Von meiner dunkelschwarzen Seele mal vollkommen abgesehen, drifte ich, wenn ich da weiterhin mitspiele in einen Sumpf aus Lug und Trug.
Ich spiele so ein Spiel, das auf mehreren Ebenen gespielt werden kann. Erinnert sich irgendwer an die eine Raumschiff Enterprise Folge, wo die Protagonisten Schach gespielt haben? Das war so ein verficktes Schachspiel über mehrere Ebenen. Quasi Schach in 3D.
So läuft das hier.
Und ich hab Schach gelehrt. Allerdings nur 2 dimensional in den Bewegungen. Und mein Gegner hat sich, shivaschauoba, als resistent gegen Lerneffekte was die gefinkelten Schachzüge angeht erwiesen. Mr. Quick spielt Dame…schnell und vernichtend. Ich spiele Schach, langsam und ebenso vernichtend.
Und das ist das Spiel. Dame gegen Schach. Schnell zustechen, gegen langsam erdrosseln.
Meine Wendigkeit war schon immer etwas worüber ich selbst erstaunt war. Nun fehlt dazu nur, dass ich die Dummheit meines Gegners falsch eingeordnet habe. Ich werde im Schach geschlagen, wenn ich gegen meinen Sohn spiele.
Er ist ein grandioser Spieler. Er findet IMMER einen Weg mich zu schlagen. Bis auf EINMAL. Da brachte mein Schachchaos ihn ins Schwitzen und ans Königniederlegen.
Ich spiele auf mehreren Ebenen. Die eine: ich tue so, als ob mich das alles berühren würde. Als ob ich fein mitlaufen würde, mit dem selfrunning Ding da, das mir die Brüder und der Clan auftischen wollen. Die andere : Ich spiele mir selbst was vor, erinnere mich daran, was ich nicht alles wollen würde, welch grandiose Welt uns umgibt, was nicht alles möglich wäre.
Und das dritte Spielchen dass ich spiele ich das Katz und Maus Spiel mit meinem Verstand.
Der ist grad in seinem Loch und leckt seine Wunden. Der Verstand.
Der war es auch, der das geflügelte Vali Export Wort aufs Tapet brachte. Der war es auch, der Informationen sammelte zum Sachverhalt und den sogenannten nüchternen Tatsachen.
Und dann hab ich ihn Schachmatt gesetzt, mit nichts anderem als purer Lebensfreude (geht nur mit ausgeblendetem Verstand) Als Misantroph hat man da ne Menge zu tun.
ALLE werden mir den Vogel zeigen, mich einweisen lassen, mich für irre halten, alle werden wieder mal alles so simpel sehen, wie sie immer alles simpel sehen. Aber das Leben und alles drumherum ist nicht simpel. Es ist mehrdimensional. Nein, nicht homöopathisch verdünnt, sondern mehrdimensional gewaltig.
Oder so.
Wieder mal versteht mich keiner. Aber ich weiss sicher: Ich gewinne! :-)

Ahja…irgendwo in den Tiefen des Blogs versteckt sich ja der Wunsch sich endlich wieder zu verlieben, am Besten in eine Wand gegen die man rennen kann. Well done :-)
Passend und schon länger (seit dem anderen Phantomschmerz-GegendieWandrennding) nimmer strapaziert sei mal wieder Ane Brund hier präsent gemacht, die immer den Nagel auf den Kopf trifft. Für mich.

the hand that strikes

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Ich und meine Wenigkeit hat es ja abgesehen, auf genau das was im Bild so rotpfeilerisch markiert ist.
Es ist dieser Winkel. Ist der nicht da an der Hand, geh pfurzen. Isser da, beginne ich die Hand anzuglotzen, meine Schuld jawoll, was musste auch hinsehen.
Es ist dieser Winkel gepaart mit langfingrigem Rest. Dieser Winkel am Daumengelenk, der mir die Sinne raubt, der das Hinglotzen, das Wegschmelzen, erst überhaupt ermöglicht, ja andenkbar macht. Ein Mensch, so meine absurde innere Haltung, ein Mensch der so einen Winkel an seiner Hand aufweist, muss einfach gottgleich sein. Nichts anderes ist denkbar. Indoktrinierung, Gehirnwäsche durch Handwinkel. Es ist so einfach.
Es ist dieses fixiert sein, auf so minimalistische Details, die ja auch fotografisch festgehalten werden können, und gut ist. Aber gut isses eben nicht immer. Man schaut hin, man sieht es sich an und ehe man sich versieht ist man angesehen, nicht im ehrbaren Sinne, angesehen im Verschlingerbusiness. Man darf also nicht hinsehen.
Man darf ja auch nicht hinsehen, in den Verschlingerblick, drei Sekunden später ist man ohnehin dann in ein Universum abgetaucht, das irgendwie, naja nicht hinsehen halt.
Steht der neben dir und du siehst hin, weil zusammen kochend und schneidend und du kuckst auf diese Hände und siehst was sie machen, wie sie sich bewegen und du kuckst verstohlen auf die Augen desjenigen, wie sie der Bewegung der Hände folgen, aber einen kurzen verschlingenden Blick auf dich richten, hast du schon verloren.
Deine Augen sind keine Kamera, das Setting ist kein solches, Geld ist damit nicht zu verdienen, aber deine Seele dahin, sie seufzt noch leise, bevor sie schwindet.
Du drehst dich zum Wasserhahn, lässt Wasser laufen, über deine Hände, konzentrierst dich auf den Strom, die annehmbare Kälte und kommst grade so in normaler Gedankenwelt an, als die Hände neben dir auftauchen, das fliessende Wasser als Angebot nutzen, sich dir wieder lasziv ins Bewusstsein zu schleichen, während sie sich da so zwiebelsaftabwaschend räkeln im Wasser und der hinter dir stehende Vulkan unter den wallenden Gewändern spürbar an dir streift, härter als du erwartet hast, erschreckt dich alles so sehr, deine Haltung zu Blicken überdenkst du und überhaupt willst du nie wieder Hände sehen, vor allem nicht solche, die herumschneiden, wenn schon dann an dir herumhuschen. Denkst du dir. Und spürst den hinter dir stehen.
Life sucks. Und grinsen musst du, bist dir nicht sicher ob erwartungsvoll oder unsicher.
So muss man sich selbst begegnen, wenn das Selbst so sehr zu Boden geht, dass das andere Selbst nur mehr milde lächelnd da steht und seufzt.

Ziegen die auf Bäume starren

Heute mal zur Abwechslung ein total humorloser Beitrag.
Gestern kam (ja wie heisst der eigentlich?…ich nenne ihn nun jwhde) jwhde in den Laden und brachte mir das versprochene Kilo Natronlauge. Ich tendiere mehr und mehr zum Tauschhandel, also machte ich ihm ein paar Änderungen an seinem Layout als Gegenleistung. Da quasseln wir so dahin und er meint, ich solle mich mal seiner Frau annehmen. Die wolle nun nämlich auch endlich Seife machen können. Er selber macht irgendwelchen Industriekram, hochtoxisch und so gefährliches Zeugs, aber immerhin mit Bachblüten oder sowas ähnlichem drin. Frag mich keiner, wie das nun zusammengeht. Ich kann auch ned alles wissen, auch wenns so üblich ist bei mir.
Ja also sag ich ihm, dann lass sie mal vorbeiwachsen, deine Alte.
Ne Blödsinn anders:
“Ja aber gerne doch stelle ich mich stundenlang mit deiner Holden Süßen hin und rede mir den Mund fusslig über Prozesse die man eh nur kapiert, wenn man über den Verbleib des letzten Gänseblümchens auf Erden Bescheid weiss oder aber 6 Minuten im Sauwald unter der fetten Eiche in der dritten Reihe von oben gesessen hat. Gerne mach ich das. Und gerne übernehme ich danach auch sämtliche Schadenersatzforderungen von dir, wenn sie dir eine Rasierseife macht und du dann aber irgendwie nur mehr ein halbes Gesicht Naseabwärts hast. Kein Problem. Das krieg ich schon hin, du darfst mir dann natürlich auch, wenn ich dein Sweetie mit dem Seifenvirus infiziert habe, die ganzen Rechnungen von den Hektolitern Arganöl und sonstigen Exoten schicken, die sie unzweifelhaft alle besitzen will, weil alle versuchsweise verseifen! Gerne!”

In Wahrheit hab ich begeistert getan und sie eingeladen, mit mir Seife zu machen. Ich werde das eventuell so anschaulich vorführen….also den Effekt von Lauge, wie in…na ihr wisst schon. Der Film mit dem Waschbrettbauch und der dauernden Klopperei. Nix gegen Brad Pitt!

Tatsache ist aber, dass ich ja für elendig teures Geld (vermute ich mal) wunderbares Arganöl aus garantiert nicht biologischem Anbau gekauft habe. Es schmeckt lecker. Einen Liter hab ich. Einen halben könnte ich abzweigen für nen Seifenversuch.
Das Arganöl…war ja auch dauernd irgendwie Thema in diesem Urlaub. Was man damit nicht alles machen könne, wurde mir vorgeschwärmt. Und ich nicke ergeben und denke mir die Paralellen zum steirischen Kürbiskernöl. Panscherei und Skandale allenortens. Aber gut. Einmal lockerte sich meine Hutschnur zusehends und ich brachte mit flammender englischer Rede die FOLGEN eines solchen Raubbaues zur Sprache. Die Kosmetikkonzerne und verdienen eh wieder nur die fetten Firmen, die armen Weiber hier, die ausgebeutet werden nach und nach….und kein normaler Marokkaner kann sich mehr das Öl zum kochen leisten, weil der Preis so angestiegen ist und blubber blubber…..
Ganesh sei Dank ist deren englisch aber partiell so schlecht, dass sie mich nur ganz wirr sahen und dachten ich habe wohl grade eine Erregungsphase wegen K.
Andernfalls sie mich nicht wegen roter Haare sondern roter Rede zum Flammentod gebracht hätten. Ketzerei!
Na wurscht. Ich such mal die Verseifungszahl von Arganöl. Und jede Wette ich bedufte sie mit …äh…wo ist das Tajinegewürz?

ghnrewz

Ich werde büssen!!!

Hiermit darf ich nun auf meinem Blog besondere Gäste begrüßen.
Sie wühlen sich durch diese Seiten, immer in der Hoffnung auf Fragwürdiges zu stoßen.
Nun denn.
Ich esse heimlich Marienkäfer! Immer nachts, vor allem dann, wenn ich zuvor Boston Legal geschaut habe. Aber das ist ja nun eigentlich auch kein Geheimnis.

Und morgens nach dem Aufstehen spucke ich erst einmal aus dem Fenster. Mein persönlicher Rekord liegt zur Zeit in der Mitte der Straße unten. Irgendwann treffe ich mal das gegenüberliegende Haus.

Und vor 5 Jahren und exakt drei Monaten und 2 Tagen habe ich in meinem Keller einen Sack abgestellt, der heute noch dort steht. Ich weiß, ich sollte mich dafür schämen. Irgendwann werde ich dafür büßen müssen!

Morgen fange ich auch eine neue Sportart an. Ich habe mir sagen lassen bei uns im Dachgeschoß lebt ein 29 jähriger Eskimo, der danach dürstet sich mit mir zu messen. Seine Lieblingsbeschäftigung ist Cornflakes-Zerdrücken.
Nachdem ich davon 85 Dreikilo Säcke zu Hause habe, fange ich wie gesagt zu trainieren an. Ich werde ihn schlagen und er wird dann zurück in seine Heimat gehen und von der sagenhaften Salzburgerin berichten, die ihn hierbei geschlagen hat. Vielleicht hängt er mir auch eine getrocknete Makrele um den Hals.

Und auch ein enttarnendes Bilddokument habe ich noch in den Tiefen meines Archives gefunden. Da liegt der Kopf meines 34 ten Liebhabers. Kali hab ihn selig. Er war aber auch ein wenig kopflastig und schon ein kleiner Huster meinerseits führte zu plötzlicher Demontage. Ein Jammer!

gnbsdrt

inshallah

Ich bin wieder zuück.
Wir sind wieder zurück.

Kurzfassung?
Zweimal kein Gepäck, also weder bei Anreise noch bei Rückkehr.
Flugverspätungen und irrsinniges Gerenne in Flughäfen, allem voran der Madrider Flughafen, der eine wahre Wüste an belaufbaren Flächen ist.
Ankunft in Marakech, kein Gepäck, wie erwähnt, elende Warterei dort bei dem extrem gemächlich arbeitenden Herren. Dadurch, Bus nach Essaouira weg.
Bleibt: Taxi dorthin. Kostet: für Touris ein Vermögen.
Bei Ankunft kein Omar, der uns die Schlüssel geben sollte. Nein der war bei Schwiegermama im Atlas. Erste Übernachtung in einer anderen Unterkunft.
Letzter Zug bei der Rückkehr in München weg wegen der Verspätungen. Also übernachten am Flughafen München.
In der Nacht auf Hannah’s Geburtstag Einbruch im Riad übers Dach….Bargeld futsch.
Pseudoverheiratet mit einem Marokkaner.
Viel : You want some tea?
Mäßig: Tajine
Viel: Einkaufen und herumgammeln in Cafes
Mäßig: Strand
Extrem viel: Wind
Extrem viel: Inschallah
Extrem viel: You must essen!

Viel Schach, viel Dame, viel Medina, viel Sonne.

Details, erst wenn ich WIRKLICH wieder da bin. Aber eines weiss ich sicher. Ich bevorzuge Saris.
Und ich kriege innere Wutanfälle, wenn ich mich mit dem Islam auseinandersetzen muss. Und ich weiss nun was “Bezness” ist.

fgbdetg

om shanti!

Nicht nur Jimmi Hendrix was here!

ndte

Und malerische Boote am Hafen gibt es hier auch.

adw

Und Hannah hatte Geburtstag.

rdgwe

finally

Scheissblöde Iberia.

Wir sind angekommen, allerdings noch immer ohne Gepäck. Das machte laut Flughafen einen Zwischenstop in Casablanca. Keine Ahnung wieso.
Das Riad ist….hmm…wunderschön.
Bilder später.
Noch immer am ankommen, sozusagen. Und wir müssen aufpassen, dass uns der Wind nicht verweht.

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