Und malerische Boote am Hafen gibt es hier auch.
Und Hannah hatte Geburtstag.
Und malerische Boote am Hafen gibt es hier auch.
Und Hannah hatte Geburtstag.
Scheissblöde Iberia.
Wir sind angekommen, allerdings noch immer ohne Gepäck. Das machte laut Flughafen einen Zwischenstop in Casablanca. Keine Ahnung wieso.
Das Riad ist….hmm…wunderschön.
Bilder später.
Noch immer am ankommen, sozusagen. Und wir müssen aufpassen, dass uns der Wind nicht verweht.
Als ich nach Indien gefahren bin, habe ich etwas gefeiert, etwas zelebriert.
Sicherlich ist es heuer nicht notwendig auf den afrikanischen Kontinent zu fliegen und dort irgendwas zu zelebrieren.
Es ist schlicht nicht notwendig.
Dennoch findet es statt. Ich werde dort orientalisches Flair einsaugen, weiss der Geier was machen.
Viel lieber wäre ich in Ungarn.
Irgendwie erscheint mir das alles sehr sehr seltsam.
Aber gut.

Wie immer wenn ich wegfahre, dasselbe Problem.
Paranoide Wahnvorstellungen von allem Möglichen und Unmöglichem.
In München am Flughafen feststellen, dass die Pässe zu Hause liegen, Flugzeugabsturz, Tage und Nächte in Flughäfen, Entführung des Busses der uns nach Essauouira (möglicherweise halb falsch) bringt, Verschleppung in die Wüste, Herzinfarkt, Kometeneinschlag, drei Meter große Kakerlaken die sich Nachts aufs Gesicht setzen und einen ersticken.
Dabei bin ich wirklich…..ehrlich…ganz ehrlich…..total relaxt was Verreisen angeht. Total.
Nicht einen Hauch nervös, angespannt…nichts. Ehrlich.
Aber so unmittelbar vor dem Antritt einer solchen kriecht das Unbehagen aus mir hoch. Noch nicht mal Erfahrungswerte. Indien verlief pannenlos wie eine Buttersemmel oder so…
Resultat aus Informationsüberflutung?
Ich würde mir nicht den Kopf um ein abstürzendes Flugzeug machen, wenn ich noch nie was von solch einer Katastrophe gehört gelesen und gesehen hätte.
Aber ich hab LOST gesehen. ![]()
DAS reicht.
Bei uns an der Wand in der Arbeit hängt so ein Poster mit ner imposanten Riesenwelle drauf abgebildet. Ich starre das an. Morgen Abend …..
Fast bin ich verleitet, ein Foto von mir zu suchen es auszudrucken und in das Wellenbild reinzukaschieren.
Zahnarzt und Kundenbetreuung geht nicht zusammen.
Heute letzte Sitzung für den Sommer bei meiner Zahnfee. Wie üblich eine entspannte Sitzung mit viel Geplapper und Gelächter. In unserem Eifer beschließen sie und ich eine Lush Filiale in Salzburg aufzumachen, andererseits fahren wir beide ja auch gerne herum.
Anyway.
Total betäubt schwimme ich im eigenen Schweiß zurück in die Arbeit.
Zwei absolute Tussis betreten den Laden, knallen mir nach meinem matten Gruß einen schmierigen Zettel vor die Nase und fordern Hochzeitseinladung. Ich lächle schief. Nicht weil ich das so wahnsinnig witzig fand, eher weil ein strahlend freundliches Lächeln weder aufgrund der Hitze noch aufgrund des toten Winkels im Gesicht möglich war.
Sie graben sich durch eine Mappe vorgefertigter durchaus schöner Pappkarten. Einige davon sind geprägt. Das gefällt ihnen, allerdings weist die eine Karte ein unschönes Herzchen auf, das wollen sie nicht. Nur die verschnörkelte Prägung.
„Also,“ fängt das Töchterlein an, „die eine Karte da aus dem Karton und dazwischen ein Pergament und das ganze dann geprägt so wie die andere Karte und aber ohne das gräusliche Herz da!“
Ich kucke und überlege, ob ich sprechen soll. Komme zum Entschluss, dass es wohl sein muss.
„Dasch geht nifft!“
Sie verdreht die Augen wie ein Chamäleon. Eines lugt zur Tochter, die irgendwie pikiert wirkt. Hab ich sie angespuckt?
„Wieso nicht?“
Ich seufze innerlich. Noch mehr Gelispel und Gespucke.
“Weil diefe Karten voaagefertift find, die Pfffffffrägungf muff extra *spuck* gemafft werden! Daf maffen wir nifft.“
„Wieso nicht?“ Die Mutter legt schon so einen angenervten Ton an den Tag.
„Wei das nur Offsetdruckffereieeen oder vielleift Bufbinfer maffen!“
Sabber rinnt den linken Mundwinkel herab, die beiden Weiber blicken entsetzt auf mich.
“Na dann müssen wir wo anders schauen!“
“Ja maffen fie daf“
„Sie beiden Zicken, sie dämlichen!“ füge ich in Gedanken noch hinzu, nicht unamüsiert ob meines Quasimodischen Auftretens.
Man soll ned sprechen, wenn man eine tote Gesichtshälfte herumträgt. Genauso wenig wie essen oder trinken. Geht alles schief.
Obwohl ….die beiden Zicken hätt ich aufgrund ihrer Ignoranz und Dummdreistigkeit wohl so auch ein wenig auflaufen lassen mit ihren Prägungen.
Ich hätte ja sagen können:
„If präg euch auch gleich einf auf daf Hinterteil, irjenwo liegft daf Brenneifen sicha herumf….hmmpffff!“
Ich bin urlaubsreif.
Es folgen viele Bilder vom vorletzten Wochenende. Leider bin ich erst heute dazu gekommen sie auszuwählen. War nicht leicht, immerhin hat Susan knappe 600 Fotos gemacht. Unter anderem eine Reihe Sportfotografie Serien meiner wilden Sichelaktion.
Die Bilder folgen keiner speziellen zeitlichen Reihenfolge.

Dicke Dinger, ne? Die Walnüsse an den zahllosen Walnussbäumen sind gesund und sehen gut aus. Ich Idiot habe die heruntergefallenen nicht mitgenommen, nach der Rückkehr bekam ich von Sisko ein Buch geschenkt in dem ein sehr leckeres Rezept für grüne Walnüsse enthalten ist. Das muss man aber machen, bevor die Schätzchens ihre knackige Schale innen ausbilden und somit muss ich wohl bis nächstes Jahr Geduld haben. Zumindest hab ich über den Winter sicherlich so viele Walnüsse, dass ich meinen gesamten Bekannten und Freundeskreis versorgen kann.

Unterm Dach direkt beim Hauseingang hatte ein Vogelpäärchen mir unbekannter Rasse ein Nest gebaut. Die Jungs und Mädels im Nest veranstalteten ein regelmäßiges Konzert, wenn die Eltern angeflogen kamen. Und jene zeterten ohne Unterlass, weil wir sie dauernd mit unserem Rein-Raus störten. An diesem Wochenende mit Susans Anwesenheit, werden sie wohl schon flügge sein.

Etwas kurios und ein Geheimnis in sich, fanden wir einen in zwei Teile zerbrochenen, wie ich annehme, Grabstein aus dunklem Glas graviert mit den üblichen Angaben. Noch weiss ich nicht, was ich damit anfangen soll. Schwerlich kann ich das Ding als meinen eigenen in Verwendung nehmen, wiewohl ich noch ziemlich am Leben bin und dann ja auch das Problem mit dem Namen existent wäre. Vielleicht sollte ich den Besitzer, sofern nicht einstweilen grabsteinlos verrottet, aufsuchen und ins Gebet nehmen bezüglich der makabren Hinterlassenschaft.

Die Sichelaktion. Der untere Teil unseres Grundstückes wird durch ein Rinnsal (nein leider kein Bach) durchzogen. Auf der anderen Seite bedindet sich auch noch ein Teil des Grundstückes. Um dort hin zu gelangen mussten wir erstmal einen Weg durch den Dschungel freischnetzeln. Eine Machete wäre sinnvoller gewesen, aber auch mit der Sichel war nach langem Mühen und viel schweisstreibender Arbeit ein Pfad gerodet. Er führte uns an einem prächtigen Hollunderbusch vorbei, nahe an die mächtigen zwei Weiden die dort stehen. Der Boden ist sumpfig.

Maulbeeren. Schmecken ein wenig wie Brombeeren, herb süss säuerlich. Sie sind schwer zu pflücken, weil der Baum die Form eines Busches hat. Und die reifen Maulbeeren vom Boden aufzusammeln ist keine so gute Idee, dort verrotten sie sehr bald, weil die Früchte sehr empfindlich sind. Immerhin haben wir eine ganze Schüssel voll zusammengepflückt und die wurde nach Salzburg überführt, direkt in Susannas Küche, wo sie am Sonntag Abend zu Maulbeermarmelade wurde. Ein Glas für Susan, eins für mich. Ein gut gehüteter Schatz.

Viele Obstbäume und Büsche sind durch wild wuchernden Hollunder und diverser anderer Schlingpflanzen in die Mangel genommen. Hier wird einer der Büsche von seiner Last befreit. Recht hoch bin ich nicht gekommen, aber runtergedonnert bin ich auch nicht.
Das richtige Klettern auf Bäume ist dann den Walnussbäumen vorbehalten.

Der Blick aus dem Fenster auf unseren zentralen Werk und Klönplatz. Brunnen, Lagerfeuerplatz (man beachte die total sinnvolle Anordnung des Lagerfeuers unter einem prächtigen Walnussbaum*hust*) Eichentisch und wurmstichige Stühle.

Nochmal der “Hof” in einem schönen Mittagslicht. Die Sonne befreit den Hof anfangend so gegen 10 Uhr bis 13 Uhr Nachmittags von Schatten.

Natürlich haben wir unsere kindliche Freude am Abfackeln von uralt Körben und dergleichen Material gefunden, der Baum ober uns dankte es uns mit dezentem einrollen ein paar weniger Blätter. Wir Deppen!

Dimension des Eichenhains. Links und rechts sind noch welche. Unglaublich. Unfassbar. Was tun?

Ja nun hier stehe ich am Rinnsal und somit am Ende des ersten Teils meines Grundes. Auf der anderen Seite wächst Schilf und so Zeuchs, von daher nehme ich an, der Boden ist einigermaßen feucht. Um den Platz effektiv zu nutzen, habe ich mir überlegt, wäre Bambus ja keine so schlechte Sache. Er wächst schnell, ist dekorativ und ausgesprochen nützlich für allerlei Dinge. Der Boden wäre nicht so ungeeignet und vielleicht treibe ich ja auch noch einen verwaisten Pandabären auf.
Das wars erstmal von ungarischem Boden. Die nächsten Berichte gibts wenn Susan zurück ist und ich aus der Wüste heimgekehrt oder beim Surfen am Atlantik NICHT abgesoffen bin.

Nix wirds auch mit Burghausen dieses Jahr. Es ist zum Haareraufen.
Prince in Wien mal ganz zu schweigen.
Burghausen war und ist eigentlich immer so ein Pflichttermin im Jahr. Gibt ja einige Berichte hier von mir zu dem Fest der Völlerei und des Belustigens.
Und nun sieht es so aus, als müssten die Herrschaften dort ganz ohne uns auskommen.


Ich bin am Überlegen, wie das Abbild auf der Samentüte ausgesehen hat. Werden sie rot? Bleiben sie grün? Wann sind sie zu ernten? Im Herbst? Planlos.
Auf alle Fälle sind sie niedlich. Niedliche dicke Dinger, wahrscheinlich supersexyscharf.
Die marokkanische Angelegenheit nimmt Gestalt an. Wäsche ist vorzubereiten und das ganze Wochenende trotz allerfeinstem Badewetter vergeht mit Vorbereitungen. Ein wenig Probleme bereitete der Transfer nach München. Unser Flug ist um 10 vor 8, das heisst eine Stunde vorher Check in, lässt sich wegen des Gepäcks auch nicht wesentlich verkürzen durch online-Check in.
Das heisst irgendwann um 4 Uhr früh hier in Salzburg nach München durchstarten. Ein nicht unwesentlich schwieriger Fall, ist das doch mit den Zügen so eine Sache.
Dank Tip von Ben werde ich nun allerdings einen speziellen Transfer mit einer Art Linientaxi buchen, kostet genausoviel wie die Zugfahrt und ist letztendlich zuverlässiger.
Nachdem Spanien nun auch noch hoffentlich Fussballweltmeister wird, werden sie am Donnerstag früh hoffentlich schon wieder alle nüchtern sein und die Fluglinie, die ohnehin total verschrieen ist, zuverlässig arbeiten. Ein Wunschtraum, ich weiss.
Und irgendjemand meinte zu mir, es sei schon gescheit heiss in Marokko um die Zeit. Ja was? Nicht weiter verwunderlich, oder? Allerdings liegt Essaouiera (falsch, halbfalsch, richtig?) direkt am Atlantik und ein Lüftchen ist garantiert.
Backofen haben wir hier zur Zeit ja ohnehin bereits.
Susan fährt nach Ungarn. Nächstes Wochenende. Sie ist die Überbringerin eines Fress und Saufkorbes samt Brief an die Nachbarn und will sich mit ihrem Freund ein wildromantisches Wochenende machen. Da die beiden nicht nur einen Hang zur wilden Romantik haben sondern auch wild entschlossen sind, werden sie vermutlich wie wild herumwerkeln und ich den ganzen Plot nachher nicht wieder erkennen.
Auto hab ich auch im Auge, wiewohl es dort nix zu suchen hat.
Und ansonsten bin ich ein wenig stinkig, weil verschiedene Bemühungen nix fruchten. Zwischenmenschliche wohlgemerkt.
Alles andere von mir in die Hand genommene ist ja sowas wie Nägel mit Köpfen machen und erstaunt mich angesichts der Konsequenz ungemein. Aber wenn es dann darum geht, etwas zu beleben etwas in die Gänge zu bringen, wo mir mein Hirn erzählen will, dass das Klasse wäre, verläuft das trotz Engagement im Sand….im Wüstensand.
Aber ok. Muss man ins Auge fassen.
Nein, zu jammern gibts nix….oder halt fast nix.
Jetzt mach ich erstmal Kirschkuchen.
Armes Blog….so vernachlässigt, trotz Millionen Fotos….
Ich brauche ein Auto.
Früher hab ich ja immer meine, südländischer Herkunft abstammender und somit scheinbar mit einem sogenannten Autogen ausgestatteter, Herren Kollegen belächelt, die stundenlang vor dem Autoscout verbracht haben, feuchte Augen, schlottrige Knie, dann und wann ein sehnsuchtsvoller Seufzer…..
UNVERSTÄNDLICH FÜR MICH.
Damals.
Heute ist das anders.
Heute sitz ich selber davor, seufze, stöhne und sabbere und mache komische Geräusche. Ich drucke mir diverse pdfs aus, telefoniere herum und bekenne mich innerlich selbstverständlich als vollkommen ahnungslos was die Karren anbelangt.
Hauptsache das Ding fährt.
Hauptsache es fährt laaaaang (Ungarn) und weit. (Ungarn)
Und Hauptsache man kann da vernünftig was einladen.
Und selbstverständlich hätte es am besten Automatik und ….ääähhh…
fährt von selber, damit ich inzwischen lesen kann oder so….
Und Hauptsache es verbraucht auf 100km nur einen Fingerhut voll Benzin.
Eh klar oder?
Und Hauptsache es hat keinen Rost nirgendwo.
Dunkelaubergine mit lachsrosa Mimosenblüten in metalic, Hupton (kann man sich sowas runterladen?) “Also sprach Zarathustra” v. Richie Straus, oder vllt. auch den ICQ “ooOO” Ton?
Hmm….was noch.
Ich weiss ned…..fahren muss es halt.
Und da ich keine Geduld habe, werd ich ne Zeit lang herumsuchen und dann das erstbeste Gedöns nehmen, das mir so entgegenspringt.
Alfa Romeo Spider.
*hust*
Sonst tut sich nix*, ausser nächste Woche Marokko, Ungarn wird am 17. von Susan heimgesucht. Sie fährt mit ihrem Freund, der auch schon aus dem Seufzen nimmer rauskommt. Ich wünschte ich könnte mit.
Tausend Werkzeuge muss ich auch besorgen.
Lauter mörderische Instrumente. Die Axt ist noch das harmloseste.
*gelogen.
Keinen Bock auf Blog zur Zeit. Keine Ahnung wieso. Keinen Plan.
Meine Älteste meinte sie habe eine Überraschung für mich.
Ich grüble was das wohl sein könnte.
Ihren Bartleguan ist der Schwanz abgefallen?
Wars eher ein Bartgeier und dann der Schnabel?
Sie haben ein Haus in Jamaika geerbt und ziehen nun nicht nach Salzburg?
Mein Gildenchef und ihr Freund hat die Diplomprüfung geschafft?
Oder gar ihr Chef hat sie wieder in Knechtschaft genommen?
Ein Rätsel…wirklich.