Angekommen

Jetzt bin ich angekommen. Nach dem Chaos des Umzuges, der ersten notwendigen organisatorischen Grätschen, bin ich endlich angekommen. Die Blumenkinder sind allesamt in der Erde und kosten den ungarischen Lehmboden. Ein paar Salate, Mangold und Rote Bete haben es noch in meine Hochbeete geschafft und wachsen vor sich hin. Die Rosen sind noch ein wenig beleidigt, aber alles andere wächst, als hätte es nichts besseres zu tun. Und wieder mal musste ich feststellen, dass meine Auswahl an Pflanzen nicht so schlecht ist, die Bienen, Hummeln und Taubenschwänzchen kriegen sich ja gar nicht mehr ein an Nektar der hier nun zu holen ist. Wie angekündigt nun die Bilder, samt ausschweifenden Erklärungen.

die Armen

Die letzten Kübelbewohner, eine Hemerocallis, Taglilie, die wie verrückt blüht und eine meiner verhätschelten Engelstrompeten. Die hat geblüht, weil sie dachte, sie überlebt nicht. Ich weiss das. Das Foto ist aus der Küche heraus entstanden, mein Blick geht da direkt in den Garten.

Umwerfend immer wieder wenn sie ihre Blüten präsentieren. Der Duft entwickelt sich am Abend und ist absolut umwerfend. Allerdings muss ich sagen, so gern ich die Blüten habe, die Pflanzen selbst sind Monster. Sie sauffen mehr Wasser als meine Hydrangeas und verlangen Dünger quasi täglich. Man kommt da schnell nicht mehr hinterher. Ich weiss nicht wie es ist, wenn man sie auspflanzt, aber ich tu mir die Arbeit sie dann auszugraben sicher nicht an. Deswegen Kübel. Natürlich habe ich die Vielfraße dann in große Kübel gesetzt mit Erde wo die Rosen z.B. nur träumen würden. Stressfaktor : 10+

 

Der kleine Racker, saß dann eines Abends an der Haustür auf dem Maulbeerstamm, der meine Ghislane stützt. Später saß er mitten im Schlafzimmer am Boden und schlief weiter vor sich hin. Ich hab ihn mittels Gurkenglas hinaus befördert. Schön zu sehen, dass die Welt noch in Ordnung ist, wenn solche Kreaturen rund um einen herum einfach so da sind und man sich dann mit ihnen arrangieren muss.

 

Das war dann die Erweiterung rund um die Wildrose und die Austinrose „Teasing Georgia“. Noch am Anwachsen alles , aber einen Monat später hier ist das alles schon ein Dschungel. Im Bild: Iris, Katzenminze, Ysop, Fetthenne, Hibiskus, Bartblume, und ein Wandelröschen im Topf. Umgrenzt mit meinen alten Dachfirstziegeln. Gemulcht mit Häckselgut, das ich beim Schneiden der üblichen Verdächtigen produziert habe. Giessen war natürlich trotz Mulch notwendig. Es war heiss. Und sie haben gelitten. Aber nun dürfen sie Fuß fassen in der reichhaltigen wonnigen Lehmerde die ich hier habe. Und mit dem Mulch, der natürlich immer erneuert werden muss, verdursten sie auch nicht. Wobei das Pflanzen wie Ysop und Katzenminze und Fetthenne ziemlich wurscht wäre.

Das war es erstmal.

 

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